Nächtliche Entdeckungen am Sternenhimmel

Der Mond im Feldstecher

Schon durch ein mittleres Fernglas betrachtet, vermittelt ein Streifzug über der Mondoberfläche einen beeindruckenden Anblick. Der ideale Zeitpunkt dazu bietet sich bei zu- oder abnehmendem Mond, wenn die Sonnenstrahlen tief auf die Mondoberfläche treffen und lange Schatten werfen. Bei Vollmond sind hingegen nur wenig Details zu sehen.

Was können wir mit einem Feldstecher auf dem Mond erkennen? Am auffälligsten sind die zahllosen Krater aller Grössenklassen. Sie entstanden beim Aufprall von Meteoriten, Kometen und noch grösseren Brocken, den Planetoiden. Da der Mond keine Atmosphäre hat und demnach weder Wind noch Verwitterung kennt, bleiben die Einschlagspuren im staubigen Gestein auch nach Jahrmillionen sichtbar. Die Krater wurden übrigens nach berühmten Philosophen und Wissenschaftlern benannt.Der Mond

Weiter fallen uns die grossen, dunklen Flecken auf, welche von blossem Auge betrachtet das Gesicht des Mannes im Mond ausmachen. Dies sind ebenfalls riesige Krater, welche mit erstarrter Lava aufgefüllt wurden. Die ersten Mondbeobachter glaubten, bei diesen dunklen Flecken handle es sich um Meere, und so hat sich die Bezeichnung „Mare" (lat. für Meer) eingebürgert. Der „Ozean der Stürme", der riesige Fleck unten links, entstand durch den Einschlag mehrerer Planetoiden. Der ganze „Ozean" ist ungefähr so gross wie unser Mittelmeer.

In den heller leuchtenden Hochplateaus erkennen wir einige gerade, langgestreckte Gebirgszüge. Diese wurden nach Gebirgen auf der Erde benannt; beispielsweise die Alpen, der Kaukasus und die Karpaten.

 


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